Befrei dich von unnötigem Ballast
Der Januar steht für Aufbruch und Veränderung. Während es weltpolitisch immer turbulenter wird, können wir unsere eigene Achtsamkeit uns selbst und unserer Umwelt gegenüber steigern. Und uns unter anderem von Unnötigem trennen. Zum Beispiel indem wir uns helfen zu entgiften. Oder uns von alten Mustern befreien, Abhängigkeiten erkennen und diese schrittweise lösen beginnen.
Unsere Entgiftungsorgane Leber, Niere und Darm sowie auch Haut und Lunge arbeiten auf Hochtouren, um Gifte wie Pestizide, Hormone, Konservierungsmittel, Abgase oder Geschmacksverstärker und Medikamente, Stoffe, die dem Körper fremd sind, oder auch Mikroplastik, abzubauen. Viele dieser Stoffe sind in Fertigprodukten, Alkohol, Nikotin, Getränken, Kosmetika und Pharmaka enthalten. Stress ist ebenfalls ein Gift, das unseren Körper schwächt.
Wir können den Körper beim Detox durch unsere Ernährung unterstützen. Eine ballaststoffreiche, fleischarme Kost mit hohem Gemüseanteil und „guten“ Kohlehydraten (wenig Zucker und Weißmehl) ist immer eine gute Basis. Zur Unterstützung der Organe kann man über mehrere Wochen spezielle Tees wie zum Beispiel Lebertee trinken.
Laut Liebscher&Pracht ist das sogenannte Intervallfasten eine wunderbare Möglichkeit, den Körper beim Entgiften zu unterstützen. Die regel lautet 16:8, was bedeutet, dass man 16 Stunden nicht isst. Diese Zeit kann der Körper zur Autophagie nutzen. Der Körper nutzt die Verdauungspause dafür, die eigenen Zellen zu reinigen, beschädigte Zellen zu reparieren. Derweilen entfernt die interne Müllabfuhr Gifte aus dem Körper.
Bewegung hilft ebenfalls mit, den eigenen Körper zu entgiften und hat positive Auswirkungen auf den gesamten Organismus. Der Kreislauf wird angeregt, der Abtransport von Giften durchs Schwitzen verbessert, die Durchblutung der Organe erhöht.
Und dann wäre da noch die Reduktion von Stress, die uns und unserem Körper hilft. Keine leichte Aufgabe. Aber überaus sinnvoll. Hier können einfache Atemübungen helfen unser Nervensystem zu stabilisieren und den Cortisolspiegel wieder runterzufahren.
Man kann auch seine Zeit in den sozialen Netzen und im Internet insgesamt reduzieren, um wieder freier agieren zu können. Dies fällt immer mehr Menschen schwer und hat zu starken Abhängigkeiten und Sucht weltweit geführt. Gerade nach dem Aufwachen hilft es, darauf zu verzichten und den Körper und Geist langsam und achtsam in den neuen Tag gleiten zu lassen.
Die Möglichkeiten sind vielfältig. Hat man einmal damit begonnen, spürt man recht schnell den Unterschied für sich und das eigene Wohlbefinden, wenngleich alte Muster sich immer gerne einschleichen wollen. Da heißt es einfach dranbleiben.





