Wie Mikrobiom-Forschung Europas Landwirtschaft verändert

Über Jahrzehnte galt landwirtschaftlicher Boden vor allem als Trägermedium für Pflanzen. Nährstoffe wurden chemisch ergänzt, Schädlinge bekämpft, Erträge maximiert. Erst in den letzten Jahren rückt eine Erkenntnis in den Mittelpunkt der Forschung: Boden ist ein hochkomplexes, lebendes Ökosystem. Milliarden von Mikroorganismen – Bakterien, Pilze, Algen und Protozoen – steuern Nährstoffkreisläufe, Wasserverfügbarkeit und Pflanzenresistenz.

2026 ist diese Erkenntnis kein theoretisches Wissen mehr. Mikrobiom-Forschung verlässt zunehmend das Labor und findet ihren Weg auf europäische Felder.

 

Das Bodenmikrobiom – Schlüssel zu Nährstoffen und Resilienz

Im Zentrum der Forschung steht das sogenannte Bodenmikrobiom, also die Gesamtheit aller Mikroorganismen im Boden. Besonders relevant ist die Rhizosphäre, der direkte Wurzelraum von Pflanzen. Hier entscheidet sich, ob Nährstoffe mobilisiert, Krankheitserreger verdrängt oder Stressfaktoren abgepuffert werden.

Studien zeigen, dass funktionierende mikrobielle Netzwerke:

Phosphor und Stickstoff effizienter verfügbar machen

Pflanzen widerstandsfähiger gegen Trockenheit und Hitze machen

den Bedarf an synthetischen Düngern reduzieren können

Damit wird Bodenbiologie zu einem zentralen Faktor für Ernährungssicherheit unter sich verschärfenden Klimabedingungen.

 

Mikroorganismen als landwirtschaftliches Produkt

Parallel zur Grundlagenforschung wächst ein neuer Markt: mikrobielle Bodenhilfsstoffe. In Europa werden 2026 zunehmend:

Mykorrhiza-Pilze zur Verbesserung der Nährstoffaufnahme

bakterielle Konsortien zur Stickstofffixierung

biologische Antagonisten gegen bodenbürtige Krankheiten

nicht mehr nur im Versuch, sondern im Praxisbetrieb eingesetzt.

Diese Entwicklung verspricht ökologische Vorteile, birgt jedoch auch Risiken. Viele Produkte basieren auf stark vereinfachten Modellen komplexer Ökosysteme. Was unter Laborbedingungen funktioniert, kann im Feld scheitern – oder bestehende mikrobielle Gleichgewichte stören.

 

Zwischen Heilung und Kontrolle

Ein zentraler Konflikt der aktuellen Forschung liegt im Ansatz: Soll das Bodenleben gezielt gesteuert oder ganzheitlich gestärkt werden? Während industrielle Lösungen auf standardisierte Mikroben setzen, betonen ökologische Forschungsansätze die Bedeutung vielfältiger Fruchtfolgen, organischer Substanz und reduzierter Bodenbearbeitung.

Die Forschung zeigt zunehmend: Mikroorganismen entfalten ihre Wirkung nur dort, wo Bodenstruktur, Humusgehalt und Wasserversorgung stimmen. Mikrobiom-Produkte können geschädigte Böden nicht ersetzen – sie können höchstens bestehende Systeme unterstützen.

 

Chancen für Klima und Umwelt

Ein stabiles Bodenmikrobiom leistet mehr als nur Ertragssteigerung. Es trägt zur Kohlenstoffbindung bei, verbessert die Wasserspeicherfähigkeit und reduziert Nährstoffverluste. Damit wird Bodenbiologie zu einem wichtigen Baustein für Klimaanpassung und Biodiversitätsschutz.

Allerdings warnen Forschende davor, das Mikrobiom als neue technologische Wunderlösung zu vermarkten. Ohne eine grundsätzliche Veränderung der Bewirtschaftung bleibt der Effekt begrenzt.

 

Hightech braucht gesunde Grundlagen

Die Mikrobiom-Forschung markiert einen Wendepunkt im Verständnis landwirtschaftlicher Böden. Sie zeigt, dass nachhaltige Produktivität nicht durch Kontrolle, sondern durch Zusammenarbeit mit natürlichen Prozessen entsteht. 2026 steht Europa an einem Scheideweg: Entweder wird Bodenbiologie Teil einer umfassenden Agrarwende – oder sie bleibt ein weiteres optimiertes Werkzeug in einem weiterhin überlasteten System.

Wie Mikrobiom-Forschung Europas Landwirtschaft verändert

Über Jahrzehnte galt landwirtschaftlicher Boden vor allem als Trägermedium für Pflanzen. Nährstoffe wurden chemisch ergänzt, Schädlinge bekämpft, Erträge maximiert. Erst in den letzten Jahren rückt eine Erkenntnis in den Mittelpunkt der Forschung: Boden ist ein hochkomplexes, lebendes Ökosystem. Milliarden von Mikroorganismen – Bakterien, Pilze, Algen und Protozoen – steuern Nährstoffkreisläufe, Wasserverfügbarkeit und Pflanzenresistenz.

2026 ist diese Erkenntnis kein theoretisches Wissen mehr. Mikrobiom-Forschung verlässt zunehmend das Labor und findet ihren Weg auf europäische Felder.

 

Das Bodenmikrobiom – Schlüssel zu Nährstoffen und Resilienz

Im Zentrum der Forschung steht das sogenannte Bodenmikrobiom, also die Gesamtheit aller Mikroorganismen im Boden. Besonders relevant ist die Rhizosphäre, der direkte Wurzelraum von Pflanzen. Hier entscheidet sich, ob Nährstoffe mobilisiert, Krankheitserreger verdrängt oder Stressfaktoren abgepuffert werden.

Studien zeigen, dass funktionierende mikrobielle Netzwerke:

Phosphor und Stickstoff effizienter verfügbar machen

Pflanzen widerstandsfähiger gegen Trockenheit und Hitze machen

den Bedarf an synthetischen Düngern reduzieren können

Damit wird Bodenbiologie zu einem zentralen Faktor für Ernährungssicherheit unter sich verschärfenden Klimabedingungen.

 

Mikroorganismen als landwirtschaftliches Produkt

Parallel zur Grundlagenforschung wächst ein neuer Markt: mikrobielle Bodenhilfsstoffe. In Europa werden 2026 zunehmend:

Mykorrhiza-Pilze zur Verbesserung der Nährstoffaufnahme

bakterielle Konsortien zur Stickstofffixierung

biologische Antagonisten gegen bodenbürtige Krankheiten

nicht mehr nur im Versuch, sondern im Praxisbetrieb eingesetzt.

Diese Entwicklung verspricht ökologische Vorteile, birgt jedoch auch Risiken. Viele Produkte basieren auf stark vereinfachten Modellen komplexer Ökosysteme. Was unter Laborbedingungen funktioniert, kann im Feld scheitern – oder bestehende mikrobielle Gleichgewichte stören.

 

Zwischen Heilung und Kontrolle

Ein zentraler Konflikt der aktuellen Forschung liegt im Ansatz: Soll das Bodenleben gezielt gesteuert oder ganzheitlich gestärkt werden? Während industrielle Lösungen auf standardisierte Mikroben setzen, betonen ökologische Forschungsansätze die Bedeutung vielfältiger Fruchtfolgen, organischer Substanz und reduzierter Bodenbearbeitung.

Die Forschung zeigt zunehmend: Mikroorganismen entfalten ihre Wirkung nur dort, wo Bodenstruktur, Humusgehalt und Wasserversorgung stimmen. Mikrobiom-Produkte können geschädigte Böden nicht ersetzen – sie können höchstens bestehende Systeme unterstützen.

 

Chancen für Klima und Umwelt

Ein stabiles Bodenmikrobiom leistet mehr als nur Ertragssteigerung. Es trägt zur Kohlenstoffbindung bei, verbessert die Wasserspeicherfähigkeit und reduziert Nährstoffverluste. Damit wird Bodenbiologie zu einem wichtigen Baustein für Klimaanpassung und Biodiversitätsschutz.

Allerdings warnen Forschende davor, das Mikrobiom als neue technologische Wunderlösung zu vermarkten. Ohne eine grundsätzliche Veränderung der Bewirtschaftung bleibt der Effekt begrenzt.

 

Hightech braucht gesunde Grundlagen

Die Mikrobiom-Forschung markiert einen Wendepunkt im Verständnis landwirtschaftlicher Böden. Sie zeigt, dass nachhaltige Produktivität nicht durch Kontrolle, sondern durch Zusammenarbeit mit natürlichen Prozessen entsteht. 2026 steht Europa an einem Scheideweg: Entweder wird Bodenbiologie Teil einer umfassenden Agrarwende – oder sie bleibt ein weiteres optimiertes Werkzeug in einem weiterhin überlasteten System.

Befrei dich von unnötigem Ballast

Befrei dich von unnötigem Ballast

Der Januar steht für Aufbruch und Veränderung. Während es weltpolitisch immer turbulenter wird, können wir unsere eigene Achtsamkeit uns selbst und unserer Umwelt gegenüber steigern.  Und uns unter anderem von Unnötigem trennen. Zum Beispiel indem wir uns helfen zu entgiften. Oder uns von alten Mustern befreien, Abhängigkeiten erkennen und diese schrittweise lösen beginnen.

 

Unsere Entgiftungsorgane Leber, Niere und Darm sowie auch Haut und Lunge arbeiten auf Hochtouren, um Gifte wie Pestizide, Hormone, Konservierungsmittel, Abgase oder Geschmacksverstärker und Medikamente, Stoffe, die dem Körper fremd sind, oder auch Mikroplastik, abzubauen. Viele dieser Stoffe sind in Fertigprodukten, Alkohol, Nikotin, Getränken, Kosmetika und Pharmaka enthalten. Stress ist ebenfalls ein Gift, das unseren Körper schwächt.

 

Wir können den Körper beim Detox durch unsere Ernährung unterstützen. Eine ballaststoffreiche, fleischarme Kost mit hohem Gemüseanteil und „guten“ Kohlehydraten (wenig Zucker und Weißmehl) ist immer eine gute Basis. Zur Unterstützung der Organe kann man über mehrere Wochen spezielle Tees wie zum Beispiel Lebertee trinken.

 

Laut Liebscher&Pracht ist das sogenannte Intervallfasten eine wunderbare Möglichkeit, den Körper beim Entgiften zu unterstützen. Die regel lautet 16:8, was bedeutet, dass man 16 Stunden nicht isst. Diese Zeit kann der Körper zur Autophagie nutzen. Der Körper nutzt die Verdauungspause dafür, die eigenen Zellen zu reinigen, beschädigte Zellen zu reparieren. Derweilen entfernt die interne Müllabfuhr Gifte aus dem Körper.

 

Bewegung hilft ebenfalls mit, den eigenen Körper zu entgiften und hat positive Auswirkungen auf den gesamten Organismus. Der Kreislauf wird angeregt,  der Abtransport von Giften durchs Schwitzen verbessert, die Durchblutung der Organe erhöht.

 

Und dann wäre da noch die Reduktion von Stress, die uns und unserem Körper hilft. Keine leichte Aufgabe. Aber überaus sinnvoll. Hier können einfache Atemübungen helfen unser Nervensystem zu stabilisieren und den Cortisolspiegel wieder runterzufahren.

 

Man kann auch seine Zeit in den sozialen Netzen und im Internet insgesamt reduzieren, um wieder freier agieren zu können. Dies fällt immer mehr Menschen schwer und hat zu starken Abhängigkeiten und Sucht weltweit geführt. Gerade nach dem Aufwachen hilft es, darauf zu verzichten und den Körper und Geist langsam und achtsam in den neuen Tag gleiten zu lassen.

 

Die Möglichkeiten sind vielfältig. Hat man einmal damit begonnen, spürt man recht schnell den Unterschied für sich und das eigene Wohlbefinden, wenngleich alte Muster sich immer gerne einschleichen wollen. Da heißt es einfach dranbleiben.

Gut-fürs-Mikrobiom-Muffins

Gut-fürs-Mikrobiom-Muffins

Nachdem wir nach den Weihnachtsfeiertagen nun wieder bewusster auf unsere Ernährung schauen und hochverarbeitete Lebensmittel, Industriezucker und Weißmehl meiden, aber doch auch mal Gusto auf was Süßes haben, probierten wir diese Woche Haferflocken-Muffins aus, die noch dazu positiv auf unser Mikrobiom wirken.

 

Unser Darm-Mikrobiom war diese Woche auch Thema in Ö1 und beinhaltet alle Mikroorganismen in unserem Darm, allen voran die Bakterien. Es handelt sich dabei um eine unvorstellbare hohe Anzahl an Kleinstbewohnern, die für eine reibungslose Verdauung sorgen und auch unser Immunsystem stützen. Nicht zu vergessen spielen sie auch bei unserem Wohlbefinden aufgrund der sogenannten Darm-Hirn-Achse eine wichtige Rolle. Kommt das Gleichgewicht an Mikroorganismen durcheinander – zum Beispiel durch hochverarbeitete Lebensmittel, die zu wenig Ballaststoffe (dient als Nahrung) enthalten, aber auch durch zuviel Zucker, Fett, Salz und Zusatzstoffe – dann beeinflusst das unseren gesamten Organismus negativ.

So enthält Hafer Beta-Glucane und andere Ballaststoffe, die unser Mikrobiom positiv beeinflussen, und kann in verschiedenster Form verwendet werden.

 

Nun zur Zutatenliste für unsere Muffins:

100 Gramm Haferflocken, kernig
3 Bio-Bananen, klein, ca 225 Gramm
2 Eier
50 ml Mandelmilch ungesüßt
80 Gramm Honig oder alternativ Dattelsüße
1 TL Backpulver
3 Gramm Natron (hatten wir nicht zu Hause, hat auch ohne funktioniert)
eine Prise Salz und Zimt nach Belieben

 

So einfach funktioniert es:

Wir haben die drei Bananen mit einer Gabel zu Mus zerquetscht, die Haferflocken und Eier dazugegeben und alles erstmals durchgerührt. Dann rührt man dies mit allen weiteren Zutaten zusammen und gibt zum Schluss den Zimt dazu.

Das Muffinblech gut ausfetten oder Förmchen hineinstellen, die Masse gleichmäßig in alle 12 Förmchen aufteilen und bei 180 Grad rund 30 Minuten backen.

Gutes Gelingen!

 

Link

Hier erfährt man viel Spannendes über unser Mikrobiom

Meilenstein bei Schutz der Hochsee

Meilenstein bei Schutz der Hochsee

Am 17. Jänner tritt nach jahrzehntelangen Verhandlungen das UN-Hochseeschutzabkommen in Kraft und ist eine historische Chance für den Klima- und Biodiversitätsschutz der Meere. Damit hat sich die internationale Gemeinschaft erstmals auf einen umfassenden globalen Rechtsrahmen geeinigt, der die marine Biodiversität ausserhalb nationaler Hoheitsbefugnisse schützen soll. Diese Gebiete machen etwa zwei Drittel der Weltmeere aus und bedecken fast die Hälfte der Erdoberfläche. Deutschland und Österreich haben das Abkommen bislang unterzeichnet, aber noch nicht ratifiziert.

 

Die Hohe See macht fast zwei Drittel (64 %) der Weltmeere aus und bedeckt etwa die Hälfte der Oberfläche unseres Planeten. Aber nur etwa 1 % der Hochsee steht unter Schutz. Bis dato handelte es sich bei dem “gemeinsamen Erbe der Menschheit“ (so das Seerecht) um einen gesetzfreien Raum, der von einzelnen Staaten nach Belieben ausgebeutet wurde. Das BBNJ-Abkommen bildet den ersten kohärenten, umfassenden, internationalen und rechtsverbindlichen Rahmen spezifisch für den Schutz der biologischen Vielfalt der Hochsee und schliesst damit wichtige Lücken in der Meerespolitik.

Die Hochsee ist der größte Lebensraum der Welt und eine wichtige CO2-Senke, die die Klimakrise abpuffert und Sauerstoff liefert.

„Die hohe See ist ein gigantischer und einzigartiger Lebensraum, Heimat von Millionen Arten und reguliert unser Klima. Gleichzeitig sind unsere Meere überfischt, verschmutzt und landen nun auch im Zielkreuz der Rohstoffindustrie. Mit dem Meeresschutzabkommen sind die Regierungen, die den Vertrag ratifiziert haben, rechtlich verpflichtet, Schutzmaßnahmen zu ergreifen”, sagt Lukas Meus, Greenpeace-Meeresexperte.

 

Key Facts

Meilenstein: Das Hochseeschutzabkommen (BBNJ Agreement) tritt am 17. Januar 2026 in Kraft, nachdem bisher 83 Staaten offiziell beigetreten sind, darunter einige Schlüsselstaaten.
Schutz: Das Abkommen bildet den neuen Rechtsrahmen für den Schutz der Hochsee, inkl. für die Errichtung von Meeresschutzgebieten, verpflichtenden Umweltverträglichkeitsprüfungen vor schädlichen Eingriffen und der gerechten gemeinsamen Nutzung genetischer Ressourcen der Meere.
Handeln: Das Inkrafttreten ist nur der erste Schritt. Die Regierungen müssen nun Taten folgen lassen, Regulierungslücken schliessen und dauerhaften Schutz der marinen Biodiversität sicherstellen.

Die wichtigsten Elemente des Abkommens

Das UN-Hochseeschutzabkommen enthält vier Schlüsselelemente:

die Möglichkeit zur Einrichtung von Meeresschutzgebieten in der Hochsee,
verbindliche Umweltverträglichkeitsprüfungen,
Regeln zur gerechten Teilung von Erlösen aus marinen genetischen Ressourcen und
den Aufbau von Kapazitäten sowie einen Technologietransfer für Entwicklungsländer.

 

Bisher sind 83 Länder offiziell dem BBNJ-Abkommen beigetreten (145 Unterzeichnerstaaten). Dies ist ein ermutigender Anfang, der das rasche Inkrafttreten des Abkommens ermöglichte. Manche wichtige Akteure im Bereich der Meerespolitik müssen jedoch erst noch an Bord kommen, darunter die USA, die das Übereinkommen unterzeichnet haben, aber noch nicht offiziell beigetreten sind, und die Russische Föderation, die bisher weder unterzeichnet hat, noch beigetreten ist.

Die weltumspannende Teilnahme ist laut OceanCare unerlässlich, um alle Gebiete ausserhalb nationaler Hoheitsbefugnisse wirksam zu schützen, die marine Biodiversität zu bewahren und die vereinbarten Regeln in der gesamten Hochsee einheitlich anzuwenden. Viele Formen der Verschmutzung, darunter Unterwasserlärm und Plastik, kennen keine Staatsgrenzen. Die Bekämpfung dieser zunehmend verheerenden grenzüberschreitenden Bedrohungen erfordert die Teilnahme, das Engagement und die Zusammenarbeit aller Nationen.

 

Tag zum Feiern

Umweltschutzorganisationen wie Greenpeace, OceanCare und die Deutsche Umwelthilfe sehen das Abkommen als wichtigen Meilenstein und Chance und fordern die deutsche und österreichische Regierungen auf, dieses alsbaldig zu ratifizieren.

Lioba Schwarzer, Teamleiterin Meeresschutz bei der DUH: „Das Inkrafttreten des UN-Hochseeschutzabkommens ist ein Anlass zum Feiern, aber die eigentliche Arbeit beginnt jetzt. Es kursieren bereits verschiedene Vorschläge für die Einrichtung von Hochsee-Meeresschutzgebieten, die nun zügig vorangetrieben werden müssen.“

Dieses Abkommen ist eine Rettungsleine hin zur Erhaltung der Hochsee und zur wirksamen Bewältigung und Eindämmung grenzüberschreitender Bedrohungen, damit diese riesigen Gewässer als Lebensraum für Meeresbewohner bewahrt werden“, sagt Fabienne McLellan, Geschäftsführerin von OceanCare.