
The smarter E Europe vereint die vier Fachmessen Intersolar Europe, ees Europe, Power2Drive Europe und EM-Power Europe. Sie findet vom 23. bis 25. Juni auf der Messe München statt. Rund 2.800 Aussteller und über 100.000 Besucher aus aller Welt werden erwartet.
Der Iran-Krieg und die aktuelle Energiekrise zeigen, dass der Ausstieg aus fossilen Energieträgern deutlich schneller gehen muss und die Energiewende mehr Tempo braucht. Erneuerbare Energien machen unabhängiger von geopolitischen Spannungen und Krisen. Sie gewährleisten eine sichere Energieversorgung und verbinden Zuverlässigkeit, Wirtschaftlichkeit und Klimaschutz. Die Transformation ist nicht aufzuhalten und Innovationen sind heute wichtiger denn je.
The smarter E AWARD 2026
Wie progressiv und zukunftsweisend die Branche ist, zeigen die zahlreichen Bewerbungen für den The smarter E AWARD 2026. Ein Expertengremium wählte die besten und innovativsten Neuentwicklungen aus, die für den Preis nominiert sind.
Die begehrte Auszeichnung wird in fünf Kategorien verliehen:
- Photovoltaics,
- Energy Storage,
- E-Mobility,
- Smart Integrated Energy und
- Outstanding Projects.
Am 22. Juni, am Vorabend des Messestarts von The smarter E Europe, werden die Gewinner ab 17:00 Uhr im International Congress Center Messe München (ICM) ausgezeichnet. Interessierte können die Preisverleihung kostenfrei besuchen.
Als Europas größte Fachmesse für Batterien und Energiespeichersysteme führt die ees Europe die globalen Marktführer zusammen. Aussteller präsentieren dort marktreife Innovationen, die Stromkosten senken und Netze stabilisieren – von künstlicher Intelligenz im Speichermanagement bis hin zu Natrium-Ionen-Technologien. Eingebettet in die Messeallianz The smarter E Europe vernetzt die Fachmesse rund 2.800 Aussteller und mehr als 100.000 Entscheider, um Netzspeicher wirtschaftlich in die Infrastruktur der Zukunft zu integrieren.
Der europäische Batteriemarkt skaliert im Rekordtempo. Weil wachsende Solar- und Windkapazitäten die europäischen Netze zunehmend fordern, müssen Speicher Strom künftig über viele Stunden verschieben. Folglich verlängert sich die durchschnittliche Speicherdauer von 1,9 auf 3,5 Stunden – ein technologischer Sprung, der den Trend zu systemrelevanten Netzspeichern untermauert. Wie die Industrie diesen enormen Bedarf deckt, zeigt die ees Europe vom 23. bis 25. Juni in München.
Wie die europäische Industrie den enormen Transformationsbedarf technologisch und strategisch deckt, präsentiert die ees Europe Conference am 22. und 23. Juni in München. Im Fokus stehen transnationale Fragen wie die großskalige Finanzierung von Stand-alone-Großspeichern, die erfolgreiche Projektierung paneuropäischer Hybridkraftwerke und der regulatorische Umgang mit Netzentgelten im gewandelten europäischen Energiesystem. Auf der Fachmesse bildet das ees Forum (Halle C2) mit einer Vielzahl an Diskussionsformaten die Plattform für den europarechtlichen Austausch.
ees Innovation Hub Stage
Parallel dazu schlägt auf der ees Innovation Hub Stage (Halle B0) das innovative Herz der Veranstaltung: Hier präsentieren europäische Spitzenforschung und Industrie State-of-the-Art-Projekte – vom KI-Einsatz in der Batterieforschung über Best Cases zur Kreislaufwirtschaft bis hin zu Strategien für den Aufbau einer resilienten, eigenständigen Batterieproduktion in Europa. Ein weiteres Highlight ist am 22. Juni die Verleihung des renommierten The smarter E AWARD in der Kategorie Energy Storage.
Als weltweit führende Fachmesse für die Solarwirtschaft zeigt sie im Rahmen von The smarter E Europe, Europas größter Messeallianz für die Energiewirtschaft, die neuesten Technologien und Geschäftsmodelle für den gewerblichen und industriellen Sektor (C&I). Wenn sich die internationale Solarbranche im Juni auf der Intersolar Europe 2026 in München trifft, steht in diesem Jahr Indien besonders im Blickpunkt. Das Land gehört bereits heute zu den weltweit wichtigsten Photovoltaikmärkten und entwickelt sich zunehmend auch zu einem Produktionsstandort für PV-Komponenten. Für deutsche und europäische Unternehmen eröffnet das neue Chancen – von Technologiepartnerschaften über Maschinenbau und Forschung bis hin zu widerstandsfähigeren Lieferketten.
Die Intersolar Europe fokussiert marktreife Technologien und neue Geschäftsmodelle für den Gewerbe- und Industriesektor. Den Auftakt bildet die Intersolar Europe Conference, die einen Tag vor Messebeginn startet. In dedizierten Sessions analysieren Experten hier die wirtschaftlichen Rahmenbedingungen und technischen Anforderungen für großskalige PV-Projekte.
Begleitend zur Fachmesse bietet das Intersolar Forum (Halle A3) am 23. Juni praxisnahe Einblicke in die Synergien aus PV, Speichern und Flottenmanagement. Am 25. Juni vertieft die Deutsche Gesellschaft für Sonnenenergie (DGS) spezifische C&I-Anwendungen.
Zusätzlich demonstriert die Sonderschau „Renewables 24/7“ (Halle C5), wie die intelligente Vernetzung von Erzeugung, Speicherung und Lastmanagement den Eigenverbrauch in Gewerbe und Industrie optimiert. Besucher erleben hier, wie integrierte Systeme die Versorgungssicherheit garantieren und über die Sektorkopplung neue Erlösquellen erschließen.
Auf der Power2Drive Europe, der internationalen Fachmesse für Ladeinfrastruktur und Elektromobilität, können sich Besucher vom 23. bis 25. Juni in der Messe München über nachhaltige Mobilität und intelligentes Laden informieren. Highlights sind “The Bidirectional Zone” und eine neue Studie zum Thema „Bidirektionale Gewerbeflotten“. Sie wird von der Power2Drive Europe und der Forschungsstelle für Energiewirtschaft e. V. (FfE) vorgestellt. Die Fachmesse greift die aktuellen Marktentwicklungen auf und zeigt, wie das Zusammenspiel von E-Mobilität und erneuerbarer Energieversorgung funktioniert.
In der „The Bidirectional Zone” in Halle C6 werden die rasanten Entwicklungen im Bereich bidirektionales Laden vorgestellt. Besucher bekommen dort Antworten, welche Vorteile es für sie bietet.
Am 23. und 24. Juni finden zum ersten Mal die „Fleet Information Days“ statt. Das neue Format richtet sich mit einem spezifischen Vortragsprogramm und Netzwerkveranstaltungen speziell an Verantwortliche im Fuhrparkmanagement, die eine effiziente Elektrofahrzeugflotte und entsprechende Ladeinfrastruktur aufbauen oder erweitern wollen. Der Bundesverband Neue Mobilität bietet einen Rundgang an. Teilnehmer des Workshops „Nutzfahrzeugflotte elektrifizieren: Ab wann rechnet es sich?“ der eMobile Academy können ein Zertifikat erwerben und sich die Teilnahme als Fortbildung anrechnen lassen.
Auf der EM-Power Europe, der internationalen Fachmesse für Energiemanagement und vernetzte Energielösungen, stellen zahlreiche Aussteller vom 23. bis 25. Juni in der Messe München ihre KI-basierten Lösungen und digitalen Innovationen vor. Hier können Besucher mit Vertretern von Unternehmen, Start-ups und anderen Vorreitern der Branche ins Gespräch kommen. Zum ersten Mal gibt es auch den Gemeinschaftsstand „AI for Smart Energy“.
Künstliche Intelligenz (KI) transformiert das Energiesystem: Während der Ausbau von Wind- und Solarkraft europaweit weiter voranschreitet, sichert KI künftig die effiziente Nutzung jeder erzeugten Kilowattstunde. Intelligente Algorithmen synchronisieren Erzeugung und Verbrauch in Echtzeit, stabilisieren so die Netze und vermeiden teure Abregelungen. Damit wird Software zum entscheidenden Werkzeug für eine wirtschaftliche, zuverlässige und erneuerbare Energieversorgung.
Messebesucher haben Gelegenheit, sich über Energie- und Lastmanagement, Vermarktung von Flexibilität, Advanced Metering Infrastructure, Energy-as-a-Service und vieles mehr zu informieren. Die begleitende EM-Power Europe Conference widmet sich am 23. Juni dem Thema Flexibilität in Industrie und Gewerbe.
The smarter E Forum
Zusätzliche Impulse bietet das The smarter E Forum mit seinen Vorträgen. Am 24. Juni stellt der Verband smartEn in der Session “Demand-Side Flexibility in Action: Best Practices from the Flexible Demand Management Industry” erfolgreiche Beispiele aus der Praxis vor.
Am Tag zuvor berichtet der Bundesverband Neue Energiewirtschaft e.V. (bne) über die geplanten Änderungen im EEG 2027, mit denen künftig die Flexibilität von Batterien und Ladeinfrastruktur im kleineren Leistungsbereich vergütet werden soll.
Auch auf der EM-Power Europe Conference, am 22. und 23. Juni 2026, ist Flexibilität ein thematischer Schwerpunkt, unter anderem mit den Sessions „Electric Vehicle Grid Integration – Scaling up Flexibility“ und „Turning Industrial and Commercial Demand Side Flexibility into Value“.